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Tunnelbau

Rund 60 Prozent der Strecke verlaufen im Tunnel

Tunnelbau beim Brenner-Nordzulauf

Die Auswahltrasse „Violett“ hat große Tunnelanteile. Etwa 60 Prozent der Strecke zwischen Schaftenau und Ostermünchen verlaufen unterirdisch. Dabei entstehen drei lange Tunnelabschnitte.

Auf der gesamten Brennerachse entsteht eine Flachbahn. Das heißt: Die Strecke hat nur geringe Längsneigungen. Davon profitiert vor allem der Schienengüterverkehr. Mit Tunnelabschnitten lassen sich Höhendifferenzen im Gelände ausgleichen. Durch unterirdische Abschnitte reduzieren sich zudem die Auswirkungen auf Mensch und Natur.

Wie funktioniert Tunnelbau?

Ein Tunnel kann entweder in geschlossener oder offener Bauweise hergestellt werden.

Welche Bauweisen kommen beim Brenner-Nordzulauf zum Einsatz?

Bei der Auswahltrasse für den Brenner-Nordzulauf verlaufen die Tunnel zum Teil auch unter Städten, Dörfern, und Gewässern. Die Wahl der geeigneten Tunnelbaumethode ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Mitunter von Bedeutung sind die Tiefe des Tunnels im Untergrund, Wasserdrücke und geologische Verhältnisse. Grundsätzlich versuchen die Planer:innen, Siedlungsbereichen auszuweichen oder diese mit möglichst großer Überdeckung zu queren. Daher entstehen die Tunnelstrecken in geschlossener Bauweise. Im Bereich von Tunnelportalen erfolgt ein offener Bau.

Sicherheit steht an erster Stelle

Alle drei Tunnel entstehen zweiröhrig. Das heißt: Jedes Gleis erhält eine eigene Tunnelröhre. Dadurch können sich Züge unterirdisch nicht begegnen. Regelmäßige Querschläge verbinden die beiden Röhren. Die Querschläge dienen als sicherer Fluchtweg. An allen Tunnelportalen sehen wir dazu ausreichende Flächen für Rettungsplätze vor. Dieses Konzept entspricht höchsten Sicherheitsstandards im Tunnelbau.

Häufig gestellte Fragen

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